elleXX Rechtsschutz
Sexismus, Mobbing, Lohnungleichheit am Arbeitsplatz? Absolute No-Gos, dennoch nehmen es viele Frauen hin. Das darf nicht sein. Deshalb ist es höchste Zeit für eine Rechtsschutzversicherung von Frauen für Frauen. Wehr dich.

Checkliste für Lohn

    • Recherchiere auf Mitarbeiter:innen- Bewertungsportalen wie Kununu, Glassdoor & Co,

    • nutze Lohnrechner wie Salarium oder lohnrechner.ch

    • spreche mit Menschen auf Deinem Level und Deiner Branche über Löhne und frage vor allem auch Männer mit ähnlicher Qualifikation.


    • Bleib hartnäckig. Frage mehrmals nach. Dies zahlt sich irgendwann aus. Vereinbare einen persönlichen Termin mit der Chef:in. Betreff: persönliche Weiterentwicklung.

    • Starte das Gespräch mit positiven, motivierenden Worten, streiche Gemeinsamkeiten heraus “ich mag es, mit dir zu arbeiten”, “wir wollen dasselbe”. Wer freundlich ist, erhält auch mehr Goodwill zurück (Psychologie: Reziprozität).

    • Definiere für Dich eine Lohn-Schmerzgrenze und schlage ein Viertel drauf. Die Vorgesetzten werden Dich automatisch runterhandeln. Aber wenn sie die erste hohe Forderung ablehnen, sagen sie der zweiten leicht tieferen Forderung eher zu.

    • Bei Berufswechseln den Wunschlohn hoch ansetzen und vor allem die Basis erhöhen (im Vergleich zum letzten Job). Vom einmal verhandelten Niveau kommt man nicht so schnell weiter.

    • Weil ich es wert bin: erstelle deine persönliche Glory-Liste, notiere alle Deine Erfolge, Leistungen, ausserordentlichen Beiträge und Projekte. Nicht vergessen: ein Hoch auf die Soft Skills, die fachübergreifenden Kompetenzen wie Kommunikation, Teambuilding. Sie sind in der neuen Arbeitswelt (New Work & Innovation) besonders gefragt. Dabei immer Selbstsicher und realistisch bleiben.

    • Bereite dich im Rollenspiel mit Freund:innen oder Familie auf das Treffen vor. So kannst du alles durchdenken sowie selbstbewusster und vorbereiteter ins Gespräch. Falls das nicht klappt, besuche einen Coach.

    • It’s the little things: Eine klare, ruhige Stimme und aufrechte Haltung machen viel aus.

    • Gut zuhören und spüren, wo die Vorgesetzte flexibler sein kann und wo nicht. Falls sie abwehrt und mauert, Fragen stellen: das ist interessant, könntest du mir mehr zu den Hintergründen sagen? Das kann eher zu einem Kompromiss führen.

    • Falls du nicht einig wirst, verhandle ein Aufstocken des Einstiegsgehalts nach ein paar Monaten Bewährungszeit. Halte dies im Vertrag schriftlich fest.

    • Falls du dich von einem Vorschlag überrumpelt fühlst, entscheide nicht gleich und frage nach Bedenkzeit.


    • mehr Ferientage,
    • Weiterbildung
    • Homeoffice, flexibleres Arbeiten (new work)
    • Übernahme von Telefon-, W-lan-Kosten, Co-Working-Space-Abo, Reisespesen
    • Zuschüsse an Kinderbetreuungskosten, Mobilität
    • Teilnahme und Sichtbarkeit an Branchenanlässen (Speaker)
    • besserer Job-Titel (Boost für LinkedIn)
    • Leistungs-Bonus später im Jahr
    • Aktienanteile, Mitarbeiter:innen-Optionen
    • Antritts-Bonus